iPad Pro (2020): Das leistungsstärkste Tablet von Apple wird mit zwei Kameras wie dem iPhone 11 und Trackpad-Unterstützung geliefert

Ohne Vorwarnung hat Apple gerade ein neues iPad Pro, einen neuen Mac Mini und ein neues Macbook Air vorgestellt. In diesem Text ist der Protagonist der erste, da sich nicht nur einige Elemente seines Designs ändern (vor allem das Kameramodul, das aus dem iPhone 11 Pro stammt), sondern es auch Unterstützung für LiDAR-Scanner und Trackpad bietet.

Im Inneren des iPad Pro befindet sich der Apple A12Z Bionic-Chip und eine unbekannte Menge an RAM, wie es bei Apple üblich ist. Cupertinos Firma behauptet, dass dieses Gerät für “schwerere Aufgaben” gedacht ist, wie z.B. die Bearbeitung von 4K-Video oder die Erstellung von 3D-Designs. Es wird in zwei Größen erhältlich sein, nämlich 11 und 12,9 Zoll, und sein Startpreis wird 879 Euro für das kleinere WiFi-Modell betragen.

Das übliche Design, aber mit mehr Kameras auf der Rückseite

Apple iPad Pro 2020

In Bezug auf das Design befinden sich die wichtigsten neuen Funktionen auf der Rückseite, da Apple das Fotomodul des iPhone 11 Pro auf sein neues iPad Pro gebracht hat. Dieses Modul wurde in der linken oberen Ecke platziert und beherbergt in der Tat zwei Kameras: ein Weitwinkelobjektiv mit zwei Vergrößerungen und ein Ultraweitwinkel-Objektiv. Wir werden später über sie sprechen.

Am oberen Rand haben wir zwei Lautsprecher, drei Mikrofone und den Startknopf. Unten: zwei Lautsprecher und der USB-C-Anschluss. Auf der linken Seite ein weiteres Mikrofon und auf der rechten Seite die Lautstärketasten, der Magnetanschluss zum Aufladen des Apple Pencils, der Smart Connector für die Tastatur und bei 4G-Modellen der nanoSIM-Steckplatz.

Was den Bildschirm betrifft, so streckt Apple das Panel bis in die Ecken, behält aber an allen Seiten kleine Ränder bei. Wie wir bereits sagten, ist das iPad Pro in 11 oder 12,9 Zoll erhältlich, und die Unterschiede liegen in der Auflösung. Beim 11-Zoll-Modell sprechen wir von 2388 Pixel x 1688 Pixel, während das 12,9-Zoll-Modell 2732 x 2048 Pixel hat. In beiden Fällen finden wir 264 Pixel pro Zoll, 120 Hz Bildwiederholrate, P3-Farbraum, eine oleophobe und antireflektierende Schicht und 600 nits Helligkeit.

Unterstützung für LiDAR-Scanner und Trackpad

Von außen bekannt, wollen wir sehen, was das neue iPad Pro im Inneren zu bieten hat. Apple hat, wie immer, den Umfang des RAM nicht bekannt gegeben, aber der Prozessor wird der Apple A12Z Bionic sein, ein 64-Bit-Chip mit Neural Engine und dem M12-Coprozessor. Die beiden Modelle teilen sich den internen Speicher, d.h. sie können mit 128, 256 oder 512 GB ausgestattet werden und reichen bis in den Tera-Bereich des Speichers. Keine 64 GB-Version.

Die Neuerungen liegen auf der Ebene des Betriebssystems, denn mit der Einführung von iPadOs 13.4 wird das Trackpad unterstützt, wodurch die Erfahrung der Nutzung eines iPad Pro auf die eines Laptops übertragen wird. Apple weist darauf hin, dass diese Unterstützung nicht genau wie in MacOS ist, sondern dass der Zeiger die Elemente in der Schnittstelle hervorhebt. Das Trackpad wird Multitouch-Gesten unterstützen. Selbstverständlich wurde die Einführung des iPad Pro (2020) auch dazu genutzt, ein Magic Keyboard mit Trackpad auf den Markt zu bringen.

Optional erhältlich Apple Pencil

Was den LiDAR-Scanner betrifft, erklärt Apple, dass die Komponente in der Lage ist, die Entfernung zu umgebenden Objekten in bis zu fünf Metern Entfernung zu messen, sowohl in Gebäuden als auch im Freien. Das iPad kombiniert LiDAR-Sensor-, Kamera- und Bewegungssensordaten, um die Szenen besser interpretieren zu können, was für Augmented-Reality-Anwendungen gedacht ist.

Natürlich verfügt das Gerät nicht über einen Fingerabdruckleser, aber wie das iPhone verfügt es über eine Gesichts-ID zum Entsperren des Gesichts. Auch die Konnektivität fehlt nicht, denn das neue iPad Pro landet mit WiFi 6, Bluetooth 5.0, USB C-Port und 4G-Konnektivitätsoption. Keine Kopfhörerbuchse.

Die Kameras inspiriert vom iPhone 11

Kameraobjektive des Apple iPad Pro 2020

Am Ende sprechen wir über die fotografische Abteilung. Apple ist dem Weg des iPhone 11 gefolgt und hat nicht mehr als zwei Kameras auf die Rückseite seines neuen Tablets gebracht. Sie teilen nicht die Auflösung, aber sie teilen sich die Linseneinstellungen.

Beide Modelle teilen sich das Hauptobjektiv mit 12 Megapixeln und 1,8 Blendenöffnung mit 2fachem optischem Zoom und bis zu 5fachem Digitalzoom sowie ein zweites Weitwinkelobjektiv mit 125º Sichtfeld, 10 Megapixeln und 2,4 Blendenöffnung und ein drittes Objektiv. Zu den Highlights gehören die Smart HDR- und 4K-Aufnahme bei 60 FPS sowohl mit Weitwinkel als auch mit Standardwinkel. Es stehen Selfies aus einem sieben Megapixel TrueDepth-Sensor mit f/2,2 Blendenöffnung zur Verfügung.

iPad Pro-Versionen und Preisgestaltung (2020)

Wie wir bereits sagten, gibt es das iPad Pro in zwei Größen, jeweils mit vier Versionen und zwei Preisen, je nachdem, ob wir es mit 4G-Verbindung oder nur mit WiFi wollen. Sie können ab sofort bei Amazon bestellt werden, und das voraussichtliche Lieferdatum ist der 25. bis 27. März. Die Preise finden Sie in der folgenden Tabelle:

IPAD PRO 11″ WIFI IPAD PRO 11″ WIFI+4G IPAD PRO 12,9″ WIFI IPAD PRO 12,9″ WIFI+4G
128 GB 879 € 1.049 € 1.099 € 1.269 €
256 GB 989 € 1.159 € 1.209 € 1.379 €
512 GB 1.209 € 1.379 € 1.429 € 1.599 €
1 TB 1.429 € 1.599 € 1.649 € 1.819 €
Rückseite des neuen Apple iPad Pro 2020

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